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Alternative Medizin
Wie Osteopathie die Heilung nach Operationen unterstützen kann
Wer sich gut auf die Reha nach einer Operation vorbereitet, hat meist mehr davon. Geht es um langjährige Beschwerden, kann es hilfreich sein, auch eine osteopathische Behandlung in Anspruch zu nehmen, um die Genesung zu fördern.
Zahl der Operationen steigt
2023 wurden in Deutschland über 16 Millionen chirurgische Eingriffe durchgeführt. Besonders häufig operiert werden Darm, Lendenwirbelsäule und Hüftgelenk. Für viele Patienten folgt danach eine medizinische Rehabilitation (Reha), um die Genesung zu unterstützen und den Alltag wieder möglichst selbstständig bewältigen zu können.
Ambulante oder stationäre Reha
Es gibt zwei Modelle:
Ambulante Reha: Patienten werden tagsüber in wohnortnahen Einrichtungen von interdisziplinären Teams betreut und verbringen Abende und Wochenenden zu Hause. Vorteil: Das Gelernte lässt sich sofort im Alltag anwenden.
Stationäre Reha: Wenn eine engmaschige ärztliche und pflegerische Betreuung nötig ist, erfolgt die Rehabilitation in einer Klinik. Der Aufenthalt dauert meist rund drei Wochen.
Zu den gängigen Formen gehören die orthopädische Reha (Bewegungsapparat), psychosomatische Reha (psychische Belastungen), geriatrische Reha (altersbedingte Einschränkungen) und onkologische Reha (nach Krebserkrankungen).
Erwartungen klären – Erfolge sichern
Fachverbände empfehlen, vor Beginn die Ziele der Reha klar mit den behandelnden Ärzten abzusprechen: Soll vor allem die Beweglichkeit verbessert, Schmerzen reduziert oder die Belastbarkeit gesteigert werden? Wer realistische Erwartungen hat, ist motivierter und profitiert stärker von den Therapien in der Reha.
Geduld beim Heilungsprozess
Der Weg zurück in den Alltag braucht Zeit – besonders nach Gelenkoperationen oder bei chronischen Beschwerden. „Viele Patienten haben über Jahre Schonhaltungen entwickelt, die sich nicht sofort lösen“, erklärt Physiotherapeut und Osteopath Godehard Stoll. Deshalb sei eine umfassende, manchmal auch vorbereitende Betreuung wichtig.
Osteopathie als Unterstützung
Osteopathische Behandlungen können die Regeneration nach Operationen fördern. Sie aktivieren die Selbstheilungskräfte des Körpers, verbessern den Lymphfluss und wirken beruhigend auf das Nervensystem. Dazu zählen etwa die sanfte Mobilisierung von Narben, die Behandlung verspannter Muskeln oder die Korrektur veränderter Bewegungsmuster.
Positive Erfahrungen liegen etwa nach Bauchoperationen, Kaiserschnitten oder Bypass-Operationen vor. „Die Osteopathie hat vielen meiner Patienten geholfen – besonders, wenn wir schon vor der OP Blockaden lösen konnten“, sagt Stoll, Vorstandsmitglied im Bundesverband Osteopathie e. V.
Alternative Medizin: ganzheitliche Genesung im Blick
Eine Reha nach einer Operation hilft oft entscheidend dabei, ein hohes Maß an Lebensqualität zurückzugewinnen. Ob ambulant oder stationär – klar definierte Ziele, Geduld und ergänzende Methoden wie Osteopathie können den Heilungsprozess wirksam unterstützen.
Die SECURVITA Krankenkasse fördert Therapien mit anerkannten Methoden der Alternativen Medizin. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.
Alles Wissenswerte zu den Erstattungsmöglichkeiten osteopathischer Behandlungen durch die SECURVITA Krankenkasse haben wir hier für Sie zusammengestellt.
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